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  DVD-Review Jennifer Lopez - The Reel Me
Review

DVD-Review ::: Jennifer Lopez - The Reel Me  
Review

Jennifer Lopez
The Reel Me
Epic / Sony Music
Pop

4:3, PCM Stereo, Dolby Digital 5.1
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Englisch
 
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Das Wesen der Dinge liegt an der Oberfläche.

"The Reel Me" will eine künstlerische Standortbestimmung sein, ist aber nichts als eine Nabelschau, eine Schablone zur Selbstfindung pubertierender Fans. JLo und ihr Team, also vor allem ihr Team, haben die Regeln des Overground-Business verstanden. Diese DVD bietet eine Best-Of-Collection von weltweit erfolgreichen Videoclips, garniert mit Interviews mit Jennifer, die sich hier als, na sagen wir mal selbstbewusste, gut aussehende Frau präsentiert, um nichts anderes zu sagen. Das ist nett gemacht und sehr unterhaltsam, wenn man sich an solchem schön fotografierten Material begeistern kann. Die Lopez wackelt sehr beschwingt vor der Kamera herum. Aha, daher auch der Titel: es geht nicht wirklich um das Reale. "Reel" hat laut Langenscheidt etwas mit Herumwackeln zu tun. Am Stück gesehen kann dieses geballte Körperbewusstsein mit eindeutigen Softporno-Allüren allerdings schon mal nerven. Hinter diesen aufwändigen Produktionen steckt wirklich nichts anderes als Geld. Das hat sie halt nun mal, inzwischen. Schön für sie, aber was ist daran eigentlich interessant? Die Gespräche mit ihr machen es noch deutlicher als die Musik: Jennifer Lopez hat nicht viel Sinnvolles zu sagen.

Wer mag, kann sich aus all der Augenweide auch ein paar Informationen herausziehen. So etwa, welcher erfolgreiche Film zu welchem Video Pate gestanden hat. Nach der Erklärung einiger solcher Videos könnte allerdings der Eindruck entstehen, dass die Lopez und ihr Team, also vor allem ihr Team, grundsätzlich so verfahren, keine eigenen Ideen zu haben und beliebiges anderes Material als Inspirationsquelle anzuzapfen. Dabei wird Jennifer Lopez nicht müde, in der Musik wie im Interview, immer wieder zu beteuern, dass sie wirklich echt ist, dass man kriegt, was man sieht, und dass sie immer noch die kleine Jenny von nebenan ist, die nicht vergessen hat, wo sie herkommt. Das ist ihre Masche. Damit wickelt sie Millionen ein. Mich nicht.
 
Peter Backof
 

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