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  DVD-Review Later... - Legends
Review

DVD-Review ::: Later... - Legends  
Review

Later...
Legends
Warner Vision
Over 30 great live performances from legendary artists

16:9, Dolby Digital 2.0, ca 143 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Englisch, Untertitel: Englisch, Französisch, Deutsch
 
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Mit "Later ... Party" habe ich kürzlich auch die dritte der mittlerweile vier fantastische DVDs umfassenden "Later"-Reihe vorgestellt. "Later" ist die ultimative Musik-Show im britischen TV, bei der große Künstler (bisweilen) noch größere Songs performen. Durch diese Shows führt mit Jools Holland zudem ein in England sehr beliebter Moderator, der einigen älteren Wave-Fans noch als Mitglied von Squeeze bekannt sein dürfte. Und bei besagter "Party" war er nicht nur Präsentator, sondern begleitete die Stars mit seinem eigenem Rhythm And Blues Orchestra, so dass auf dieser DVD wunderbare Bigband-Variationen bekannter Tracks (etwa Edwin Starrs Anti-Kriegs-Hymne "War") zu hören und sehen sind.

Auf "Legends" ist das anders, hier wählt jeder Gast seine ganz eigene Spielweise, mal elektrifiziert, mal akustisch, mal mit Bläsern und ZippundZapp. Ansonsten aber hält der Titel genau das, was er auch verspricht: Legenden spielen legendäre Songs – oder wie sonst soll man ein Line-Up und Songklassiker, wie die folgenden charakterisieren?! Denn u.a. sind dabei: Joe Strummer mit "London Calling", die Pretenders mit "Kid", Patti Smith mit "Because The Night", Blondie mit "Heart Of Glass" oder R.E.M. mit "The One I Love", allesamt famos dargeboten. Übertroffen aber werden sie und Dusty Springfield, Elvis Costello, Leonard Cohen und Bryan Ferry (just to name a few) z. B. von Pete Townsend. Der gibt, ausgerüstet nur mit der Elektrischen, den Billy Bragg und intoniert eine Version von "Magic Bus", die Gänsehaut macht und beweist, dass es nichts Aufregenderes gibt, als lauten, wilden Gitarrensound. Ähnlich furious gehen Paul Weller und Band bei "A Town Called Malice" zu Werke und man muss einfach feststellen, dass Weller nie wieder so gute Songs geschrieben hat, wie zu seiner Sturm- und Drangzeit mit The Jam. Weitere, ebenso wunderbare Gäste und Highlights sind auch George Benson mit "On Broadway, Johnny Cash mit dem "Folsom Prison Blues" und Lou Reed mit "Sweet Jane". Reed, der blendender aussieht, denn je (die Aufzeichnung datiert vom Mai 2000), rockt und lärmt hier so unbändig, dass es eine wahre Freude ist. Den absoluten Höhepunkt aber bietet Robbie Williams mit seiner Bläser getragenen Version von "Suspicious Minds". Eine bessere Fassung hat es wohl nie gegeben, ein Fakt, den selbst Mr. Rock'n'Roll himself, Elvis Presley, wohl neidlos anerkennen würde.

Also, das Teil hier ist bereits jetzt wahrlich legendär!
 
Andreas Kötter
 

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