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  DVD-Review Keith Jarrett - Standards I + II
Review

DVD-Review ::: Keith Jarrett - Standards I + II  
Review

Keith Jarrett
Standards I + II
Eagle Vision
Jazz

Dolby, Surround Sound, AC-3, PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Englisch
 
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Seit mehr als 20 Jahren spielt Keith Jarrett nun schon mit seinen Mitstreitern Gary Peacock (b) und Jack DeJohnette (dr) zusammen; Konzerte des Trios sind stets ausverkauft und die Platten - entgegen dem allgemeinen Abwärtstrend im Jazz - Bestseller. Warum das so ist, wird auch auf den beiden DVDs "Standards I und II" schnell klar.
Es handelt sich um zwei Live-Mitschnitte, aufgenommen 1985 und 86, auf denen das Trio das macht, was es am liebsten tut, nämlich klassische Jazzstandards zu interpretieren. Das ist musikalisch nichts besonderes in der inzwischen endlos langen Diskographie der drei Ausnahmemusiker, aber es lohnt sich, ihnen auch mal dabei zuzugucken.
Denn wenn der genialische Jarrett sich während seiner Soli in Trance spielt, es ihn nicht mehr auf seinem Hocker hält und er beginnt, ekstatisch vor seinem Klavier hin und her zu tanzen, sich wild verrenkt und seine Linien mit Schreien und Grunzen begleitet, laut luftholend bevor er zu einem neuen Lauf ansetzt, dann wird klar, warum er schon so lange eine solche Faszination ausübt. Schlagzeuger Jack DeJohnette wirkt ähnlich entrückt; er reagiert sensibel auf Jarretts Spiel und ist auch musikalisch dessen Gegenpart. Zusammengehalten wird das Trio von dem klaren, pulsierenden Bass von Gary Peacock, der auch optisch die Rolle des ruhenden Pols inne hat.
In der langen gemeinsamen Zeit haben die drei ein unvergleichliches Zusammenspiel entwickelt und geben selbst endlos oft gespielten Standards wie "Stella By Starlight" oder "On Green Dolphin Street" eine eigene Note, indem sie sich von den Kompositionen lösen und sich in der Improvisation zum Teil bis zur Unkenntlichkeit der eigentlichen Form entfernen.
Wer noch nicht das Glück hatte, einem Auftritt des Trios beizuwohnen, dem seien die DVDs unbedingt empfohlen. Bild- und Soundqualität sind spitze, einzig die Ausstattung ist minimal; außer dem Konzert selber ist nichts enthalten.
 
Arne David
 

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