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  DVD-Review Scooter - Excess All Areas
Review

DVD-Review ::: Scooter - Excess All Areas  
Review

Scooter
Excess All Areas
Sheffield Tunes / Edel
Simpel-Techno

16:9, 4:3, Dolby Digital 5.1, DTS
FSK: ab 12 Jahren
Sprache: Deutsch & Englisch
 
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Sound & Video


Wahrscheinlich hat H.P. Baxxter seinen Eltern schon aus der Wiege "Hyper, Hyper", zumindest ein "Wicked!" entgegen gekräht. Jahrzente später hat sich am Lieblingswortschatz des Scooter-Frontmannes nur wenig geändert. Bloß das Publikum ist ein wenig größer geworden. So zeigt die Live-DVD "Excess All Areas" die drei Hamburger H.P. Baxxer, Rick und Jay bei einem Heimspiel vor 7.000 Fans in der Alsterdorfer Sporthalle. Über der Bühne schwebt eine Riesenfaust, der Mittelfinger ist gestreckt: So begegnet das Trio gern Kritikern, die sich standhaft weigern, die Ernsthaftigkeit dieser Musik zu begreifen. Oder können so viele Fans falsch liegen? Können so viele Top-Ten-Platzierungen lügen? Scooter haben es von Anfang begriffen und geschafft, mit Simpel-Techno und Schwachsinns-Texten Geld - viel Geld - zu scheffeln. Im Live-Mitschnitt des Tournee-Abschlusskonzertes bringen sie alle ihre Klassiker zu Gehör, Stücke wie "How Much Is The Fish", "Maria I Like It Loud" oder "One (Always Hardcore)". Doch leider glaubt Frontmann Baxxter inzwischen, dass er singen könnte: So beim Intro von "I’m Raving" (auf die Melodie von Marc Cohns "Walking In Memphis") oder zu "Stripped", einer Coverversion des Depeche Mode-Klassikers. Aber Singen und Nonsens-Zeilen in ein Mikrofon zu gröhlen, das ist eben doch nicht dasselbe.

Die zweite DVD dieses Sets bringt dann 35 Videoclips aus den Scooter-Jahren zusammen, in denen es immer wieder die gleichen Bandposen und immer wieder viel nackte Haut zu sehen gibt. Nicht nur musikalisch sind die Hamburger nie vor dem Ideenklau zurückgeschreckt, auch im Visuellen erlebt der aufmerksame Betrachter manches Déjà-vu: So wurde für das Video "The Night" schonungslos der dänische Horrorshocker "Nightwatch" mit Hilfe eines nackten Modells ins Groteske verkehrt. Das könnte fast schon Kult sein. So nett die vielen schlanken Damen ja auch anzusehen sein mögen, Scooter sind und bleiben beliebt bei einer riesengroßen Fangemeinde, die weiterhin Geld - viel Geld - für diese Plastikmusik springen lassen wird. Und damit kann sich das Trio noch viel Wodka-Redbull und Jägermeister leisten - diese beiden Getränke nämlich spielen die Hauptrollen im Backstage-Film. Nett anzuhören und auch anzusehen ist allein die Single "Apache Rocks The Bottom!".
 
Jens Höhner
 

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