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  Interview ::: Yazoo
Review

"Wir waren Freaks"

Juli 2008

Die junge Dame von einem Kölner Plattenlabel am anderen Ende der Leitung ist völlig überfordert. "Yahoo? Die haben wir nicht!" Natürlich nicht. Es geht ja auch nicht um eine Band, deren Namen wie der einer Internetsuchmaschine klingt. Es geht um Yazoo, jenes britische Avantgarde-Duo mit Alison Moyet und Vince Clarke aus den frühen 80ern, das sich nach nur zwei Alben und nicht einmal zwei Jahren des gemeinsamen Schaffens 1983 im Zwist trennte, damit die A-capella-Combo Flying Pickets den größten Song der beiden, "Only You", kaputtschnulzen konnte, um damit einen weltweiten Hit zu haben. Plötzlich aber kehren die Sängerin Moyet, heute fast 47 Jahre alt, und der Soundingenieur Clarke (48) zurück, um noch einmal Yazoo zu sein. Eine Tournee gibt es, zudem erscheinen ihre beiden Alben "Upstairs At Eric's" und "You & Me Both" (Mute/EMI) in einer neuen Box und im fetten 5.1-Sound unter dem Titel "In Your Room", zusammen mit einer B-Seiten-Zusammenstellung und einer aktuellen Dokumentation auf DVD. Und wie, um den Zeitensprung zwischen damals und heute zu verdeutlichen, erscheint vorab eine EP, "Nobody's Diary", veröffentlicht auf Vinyl und als digitaler Download, aber nicht auf CD. Wir haben mit Alison Moyet über das nie erwartete Comeback von ihr und dem Depeche Mode-Gründer und Erasure-Soundmann Clarke gesprochen. Das Gerücht davon hatte zuvor fleißig die Runde gemach. Geglaubt aber hat's niemand. Doch "Reconnected" ist nun das Motto.

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?: Wo seid ihr gerade? Seid ihr in London und probt ihr schon?
!: Nein, wir sind etwa 30 Kilometer vor London, also etwas außerhalb der Stadt. Und nein, wir haben noch nicht mit den Proben begonnen. Vince lebt inzwischen in den Vereinigten Staaten. Aber er hat mir schon erste Versionen von den Songs geschickt, zu denen ich zu Hause singe. Unsere richtige Tourneevorbereitung wird in Kürze starten.
?: Wie fühlt es sich denn für dich an, wieder Yazoo zu sein?
!: Fantastisch, wirklich fantastisch! Das Tolle daran ist, dass wir nun auch viele Dinge geraderücken können - vor allem, dass ich mich damals von Vince getrennt habe, um solo weiterzumachen, weil ich eine Solokünstlerin sein wollte. Das stimmt einfach nicht. Aber es ist so weiterverbreitet worden. Ich wollte eigentlich immer Teil einer Band sein. Für mich ist Musik nämlich wie ein Kreislauf - da ist das Schreiben, das Komponieren, dann die Arbeit im Studio und schließlich die Bühne. Schon beim ersten Album, "Upstairs At Eric's", hatten wir davon sehr wenig, beim zweiten haben wir eigentlich dann schon gar nichts mehr zusammen gemacht. Mit "You & Me Both" sind wir dann auch nicht mehr auf Tournee gegangen. Und das ist doch gerade das Spannende: Erst auf der Bühne erlebst du wirklich, was du im Studio geleistet hast. Für mich war es einfach das Wichtigste, unsere Songs dann auch live zu spielen. Dazu kam es nicht mehr. Es war nur eine halbe Sache.
?: Hast du es sehr bereut, dass Yazoo daran schließlich zerbrochen ist?
!: Heute bedauere ist es nicht mehr, aber damals und viele Jahre danach habe ich unsere Entscheidung sehr bereut, ja. Aber seither ist verdammt viel Zeit vergangen. Und wir waren damals auch noch sehr jung. Ich war erst 20! Wir hatten beide eben nicht die Lebenserfahrung, die wir heute haben. Viele Leute haben mir damals die Schuld in die Schuhe geschoben für die Trennung. Tatsächlich aber war es Vince, der Yazoo schließlich beendet hat. Er hatte zuvor bereits Depeche Mode verlassen - die erste Band ist immer die wichtigste. Schon eine Woche nach seinem Ausstieg dort, hat er mich gefragt, ob ich nicht "Only You" einsingen wollte. Aber er hatte nicht die Absicht, damit eine neue Band zu gründen. Doch als wir dann ins Studio gingen und mit der Arbeit begannen, war da ein riesiger Funke. Es ging alles sehr schnell - wir sind in die Bandsituation geschoben worden, wollten aber eigentlich keine Gruppe sein. Dann waren wir doch plötzlich eine. Aber für Vince war es einfach noch zu früh.
?: In welcher Hinsicht hast du von dieser kurzen, aber sehr intensiven Zeit mit Yazoo profitiert?
!: In vielerlei Hinsicht. Aber die wichtigste Erfahrung war, dass ich zum ersten Mal in einem Studio arbeiten und Songs aufnehmen konnte. Und schließlich erschien sogar eine Platte - das ist wohl das Allerschönste für jeden Künstler. Natürlich war da auch der Erfolg, der es mir nach der Trennung möglich machte, eine Solokarriere zu starten. Die Zeit, bevor der Ruhm kommt, ist eigentlich die einzige, in der du wirkliche kreative Freiheit hast. Du hast keine Last zu tragen, kannst einfach du selber sein. Das war gut für mich - ich hatte nichts zu verlieren und keiner hat erwartet, dass irgendwann ein Album erscheint.
?: Aber danach hast du ja auch die Art der Musik drastisch verändert...
!: Nein, das stimmt nicht. Wenn du Yazoo genau betrachtest und die ganze Elektronik der Songs weglässt, wirst du merken, dass die Songs eigentlich im guten alten R'n'B-Stil geschrieben sind. Damals gab es ja diese Avantgarde-Sachen, diesen wahren Pop. Unsere Songs aber waren anders. Natürlich musste ich nach der Zeit mit Vince anders klingen - Yazoo bestand aus drei Dingen: dem Song, der Stimme und der Elektronik. Elektronik ist Vinces Sache. Und er selbst hat sich dann auch ganz anders angehört, als er mit Andy Bell unter dem Namen Erasure anfing zu arbeiten.
?: Würdest du also sagen, dass Yazoo damals einzigartig war?
!: Ja, das war so. Als wir damals ins Studio gingen, war das ganz anders als heute. Heute wirst du als Erstes gefragt, was für eine Art von Platte du machen willst und wie sie klingen soll. Das war das erste Mal ganz schön seltsam. Vince und ich aber waren zu jener Zeit irgendwie abgeschottet - wir haben auch niemals Platten mit ins Studio genommen, um den anderen vorzuspielen, was wir gerade hören. Es gab immer nur die Originalität und den Gedanken, dass wir etwas ganz Frisches schaffen wollten. Bewusste Entscheidungen gab es nicht: Es geschah einfach. Hinzu kam, dass die 80er Jahre auch von der technischen Seite her sehr spannend waren. Es wurden neue Instrumente entwickelt. Sampling war neu, und wir haben viel damit herumgespielt: Wir haben unsere eigenen Sounds entworfen, die wir auf die Platten bringen wollten.
?: Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie frisch und unverbraucht diese Stücke noch heute klingen...
!: Ja, das geht mir ganz genauso. Und wenn wir noch einmal über Technik reden: Wir haben analog gearbeitet und auf Tonband aufgenommen. Jeder Sound, den wir aufgenommen haben, war ein neuer Sound. Alles, was aufgenommen wurde, musste passen - sowohl rhythmisch als auch melodisch - denn Studiozeit war knapp und teuer. Ich denke, unsere Musik hat viele Künstler beeinflusst, die später kamen.
?: Du hast eben ja schon gesagt, dass Vince dir erste Soundfiles für die Tournee geschickt hat. Was können wir denn bei den Konzerten erwarten? Wie sind die Stücke arrangiert?
!: Was normalerweise passiert, ist, dass du ganz nah am Original bleibst, wenn du deine Songs zum ersten Mal live spielst. Wenn du diese Lieder dann 20 Jahre lang spielst, wirst du dich irgendwann darum bemühen, neue Momente dafür zu finden. Aber die Tatsache, dass wir viele unserer Stücke noch nicht gespielt haben, ist für uns Grund genug, die Songs so nah wie möglich an der Platte zu halten. Es wird allenfalls "Edits" geben - also unterschiedliche Längen zu denen auf den Alben - je nachdem, was wir uns für die Show einfallen lassen. Vince hat gerade eine ganze Menge Arbeit damit, die alten Songs einzuspielen und in die neue Technik zu übertragen, ohne dabei das Original aus den Augen zu verlieren.
?: Yazoo so pur wie möglich...
!: Das ist es! Ganz genau! Vinces Art zu programmieren hat sich natürlich wesentlich verändert, nachdem er mit Andy Bell Erasure gegründet hat: Der Sound ist wesentlich lässiger geworden. Yazoos Identität aber liegt in jenem begrenzten Raum von einst. Und wir wollen die sein, die wir damals waren. Alles soll so passieren wie früher.
?: Wie kam die ganze Sache überhaupt ins Rollen? Wer von euch hatte die Idee zu diesem Comeback?
!: Um ehrlich zu sein, es war meine Idee. Aber wieder mit Vince zu arbeiten, wäre etwas gewesen, das ich sofort gemacht hätte in den vergangenen 25 Jahren. Als Solokünstler habe ich keine Verpflichtungen gegenüber jemand anderem als mir selbst. Vince aber muss gegenüber Andy, gegenüber Erasure loyal sein. Die beiden sind schon so lange ein Team und noch ein sehr glückliches, musikalisches Paar dazu. Ich dagegen stehe auf der Bühne und singe mein Repertoire von 1983 bis heute und kann die Songs munter mischen. Aber ich hatte nie die Möglichkeit, vor das Jahr 1983 zurückzugehen. Ich meine, ich hätte die Yazoo-Sachen schon singen können, aber ich wollte nicht, dass sie dann nach Karaoke klingen. Damit fehlte mir ein wichtiger Teil meiner eigenen Geschichte. Also wuchs das Verlangen in mir, diese Sachen noch mal richtig auf die Bühne zu bringen. Mit dieser Idee habe ich Vince vor etwa einem Jahr angesprochen. Und wenn es jemals eine Zeit dafür geben würde, diese Idee umzusetzen, dann nach 25 Jahren... Vince war tatsächlich sehr aufgeregt deswegen und sofort begeistert. Aber er war zu der Zeit mit Erasure auf Tournee. Daher fasste ich den Plan, es mit einer "One-Woman-Show" doch allein zu versuchen. Doch dann äußerte Andy den Wunsch, dass er eine zweijährige Auszeit von Erasure wollte. Damit war unsere Zeit gekommen - Andy hat unserem Vorhaben von Beginn an sehr offen gegenübergestanden.
?: Vermutlich, weil er selbst nun an einem zweiten Solo-Album arbeiten möchte...
!: Das weiß ich nicht genau. Ich weiß nur, dass er weiter DJ-en und Mixe machen möchte, auch hat er mal von einem Live-Projekt gesprochen. Erasure haben in den vergangenen Jahren eine Platte nach der anderen veröffentlicht - vielleicht war es daher auch einfach nur Andys Wunsch, mal Abstand zu gewinnen und über alles nachzudenken.
?: Immerhin habt ihr ihn mit ins Boot geholt. Er hat einen Remix von "Nobody's Diary" gemacht. Magst du den Mix?
!: Für mich sind Remixe einfach nicht wichtig. Ich habe sie noch nie gemocht. Die meisten sind doch nur wichtig für den Ort, an dem sie gespielt sind, die Art der Disco oder so. Ich gehe aber nicht in Clubs. Und die sind doch der richtige Platz für solche Mixe. Die meisten Mixe sind übrigens fertig für die neue EP.
?: Noch mal zurück zu deinen eigenen Bühnenauftritten: Ein bisschen hast du dich ja dann doch immer mal wieder in die Zeit vor 1983 vorgewagt. "Nobody's Diary" oder "Ode To Boy" gehörten oft zu deinem Live-Repertoire - zum Beispiel bei einem deiner letzten Konzerte in Deutschland, in Düsseldorf...
!: Als Künstler willst du neue Sachen ausprobieren, als Fan willst du etwas, mit dem du von vorn bis hinten vertraut bist. Bei meinen Solo-Auftritten habe ich drei oder vier Yazoo-Songs auf die Bühne gebracht. "Only You" etwa ist einfach ein perfekter Song, den man völlig von der Elektronik befreien kann. Also habe ich ihn gespielt als eine Art der Höflichkeit dem Publikum gegenüber. Ich habe dem Song immer Raum zum Atmen gegeben, damit ich ihn ohne Verbitterung spielen konnte.
?: Da du gerade "Only You" erwähnst - von diesem Stück gibt es Millionen Coverversionen. Was geht dir durch den Kopf, wenn Du eine davon hörst? Magst du das?
!: Ich hasse es. Ich würde es sicherlich etwas mehr mögen, wenn ich den Song geschrieben hätte. Vince ist da lockerer. Aber er kassiert auch das meiste der Tantiemen an diesem Stück. Er hat es geschrieben. Natürlich ist es ein richtiger Yazoo-Song. Für mich ist es einfach seltsam zu hören, wie jemand anderes mit deinem Werk, deiner Arbeit umgeht. Vince macht das nichts aus. Natürlich fühlt er sich auch geehrt, es geht ihm ja nicht nur ums Geld. Wenn dir jemand sagt, dass er deinen Song liebt und ihn deswegen interpretieren möchte, ist das sicherlich eines der größten Komplimente, die ein Künstler bekommen kann.
?: Ich habe mich immer schon gefragt, ob es unveröffentlichtes Material von Yazoo gibt. Ist da welches?
!: Nein, da gibt es nichts, gar nichts. Als wir damals ins Studio gegangen sind, mussten wir uns Geld von der Plattenfirma leihen, um das Studio überhaupt bezahlen zu können. Wir haben echt jede Minute, die wir hatten, auch wirklich gebraucht. Jeden Song, den wir nicht gebraucht haben, haben wir schlichtweg überspielt. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es noch zwei fertige Songs, die es aber nicht aufs Album schafften. Auch die haben wir überspielt, weil wir das Tape brauchten.
?: Wie sieht es mit Live-Auftritten aus? Hast du damals die Tournee genossen und wie sind deine Erwartungen für die "Reconnected"-Tour?
!: In den 80ern konnte ich die Tour einfach nicht mehr genießen. Vince und ich waren schon an dem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr miteinander klarkamen. So gab es damals einfach kein gemeinsames Erleben. Ich persönlich aber liebe es zu touren. Live-Arbeit ist einfach meine Sache. Die Bühne ziehe ich immer dem Studio vor. Zudem fühle ich mich als Persönlichkeit heute viel besser als damals. Vince war in der letzten Zeit leider nur einmal kurz in England für zwei Tage. Die haben wir gemeinsam verbracht - es war einfach nur toll. Wir haben die alte Verbindung zwischen uns wiedergefunden und sind nun furchtbar aufgeregt wegen all dem, das da nun auf uns zukommt.
?: Das klingt nach viel Spaß ...
!: Nicht nur das. Es wird eine interessante Sache, da bin ich mir sicher. An einem dieser beiden Tage haben wir uns das Bühnendesign angesehen, an dem anderen unsere Songs angehört. So habe ich es mir immer vorgestellt würde es sein, wenn sich Bands wieder aufraffen und zusammentun.
?: Hattet Ihr zwischendurch eigentlich Kontakt?
!: Nein! Vor 15 Jahren haben wir uns überhaupt zum ersten Mal wieder getroffen und zum ersten Mal wieder miteinander geredet. Die beiden Tage neulich waren dann das erste Mal, dass wir so viel Zeit wieder miteinander verbracht haben. In den letzten sechs Monaten haben wir uns zudem furchtbar viele E-Mails geschrieben.
?: Auf welche der Konzerthallen und Konzertorte freust du dich am meisten?
!: Da gibt es keine bestimmten. Ich fühle mich eigentlich überall wohl. Auf der Bühne fühle ich mich zu Hause - egal, wo das ist.
?: Wie waren denn die ersten Reaktionen, als ihr eure Comebackpläne verraten habt?
!: Es war unglaublich. Für Amerika hatten wir ursprünglich nur drei Konzerte geplant, aber die waren so schnell ausverkauft. Da mussten wir nachlegen. Die Konzerte in Dänemark waren in nur 15 Minuten ausverkauft! Es war wirklich fantastisch. Damit hatten wir nicht gerechnet.
?: Und warum gebt ihr denn nur zwei Konzerte in Deutschland?
!: Naja, wenn du 25 Jahre weg gewesen bist und plötzlich wiederkommst, kannst du nicht erwarten, dass man dich mit offenen Armen empfängt. Du weißt auch nicht, ob nur noch die Hardcore-Elektro-Fans zu deinen Konzerten kommen. Und selbst wenn es jeweils nur ein Konzert gäbe, wäre ich glücklich damit - Hauptsache, ich kann unsere Songs noch einmal singen.
?: Deutschland ist sowieso gerade kein guter Ort für euch, nachdem der deutsche Zweig des Independent-Labels Mute geschlossen und in die EMI aufgenommen worden ist. Was sagst du dazu?
!: Die ganze Musikindustrie implodiert doch gerade. Es ist so traurig. Aber ich selbst bin sehr dankbar dafür, dass ich Teil des Ganzen war, als die Musikbranche noch wirkliches Gewicht hatte. Yazoo war schließlich der allererste Independent-Act, der ein Nummer-1-Album in Großbritannien hatte. Für uns war es damals eine sehr intensive Zeit voller Versprechungen. Alles war möglich. Denn es ging nur um die Kreativität. Wir waren Freaks. Eine tolle Zeit. Ein großer Teil von mir ist froh, dass ich nun an der Lebensmitte stehe und vieles in der Branche schon hinter mir habe...
?: Kennst du schon die überarbeiteten Versionen Eurer Alben?
!: Ja, ich habe sie schon gehört. Sie klingen fantastisch. Und trotzdem ist da immer noch die Unschuld von früher. Das gilt übrigens auch für den Gesang: Wir haben maximal zwei Aufnahmen gemacht und dann die bessere genommen. Da gab es kein digitales Fine-Tuning oder was auch immer. Das gilt auch für Vinces Sounds, von denen manche nicht sauber ausgepegelt waren - sie liegen viel zu weit im roten Bereich. Meiner Meinung nach ist da heute viel zu viel Perfektion in der Musik. Alles wird so sehr gesäubert und bereinigt!
?: Ich werde jedenfalls meine Nachbarn damit wegpusten.
!: Gute Idee! Für uns ist die Wiederveröffentlichung eine mehr als bemerkenswerte Sache, an die ich große Hoffnungen hänge, insbesondere was die Qualität der Alben angeht.
?: Leider ist unsere Zeit vorbei...
!: Das war toll. Danke Dir für das Interview. Ich habe es echt geliebt!
?: Jedenfalls werde ich Euch in Hamburg, Berlin, Brighton und London sehen.
!: Du verarschst mich, oder?
?: Nein!
!: Dann hoffe ich, dass wir uns mal begegnen...

Jens Höhner


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