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CD-Review Dream Theater Systematic Chaos (2)   CD-Review ::: Dream Theater - Systematic Chaos (2)

Review Dream Theater - Systematic Chaos (2)  
Review

Dream Theater
Systematic Chaos (2)
Inside Out / SPV
erschienen im Juli 2007
Progressive Metal
 
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Chaos in Motion 2007/2008 (DVD)
Bandpage

Nach dem im Nachhinein etwas lauen "Octovarium" melden sich die Prog-Metaller Dream Theater mit wieder deutlich mehr Dampf zurück und besteigen mit "Systematic Chaos" im Gepäck wieder den "Train Of Thought".

Die Gleise führen auch in die richtige Richtung, denn Portnoy und Petrucci machen das, was sie momentan am besten können: aufs Gaspedal drücken. Hier, bei Nummern wie "Constant Motion" und "The Dark Eternal Night", können sie ihre Stärken voll ausspielen, beeindrucken, faszinieren, mitreißen.

Auf der anderen Seite, der ruhigeren, legen sie leider ihre Schwächen bloß: Die Zeiten der beiden ersten Werke, die einen auch mit sehr melodischen Linien einwickelten, sind einfach vorbei. Nehmen Dream Theater das Tempo aus den Songs, wird es langweilig, ja banal, Balladen werden zu waschechten Schnulzen. Was Bands wie Porcupine Tree, Fates Warning oder Tool gelingt - sphärische Spannungen aufzubauen, mit ein paar wenigen Tönen unendlich viel Atmosphäre zu evozieren - das sucht man bei Dream Theater anno 2007 vergeblich. Da hilft auch die träge Pink-Floyd-Anlehnung "The Ministry Of Lost Souls" nicht weiter.

Dieses Manko liegt nicht etwa an Sänger James LaBrie allein, dessen Gesang generell nicht mehr zur Entwicklung der Band passt, sondern auch am Komponisten-Duo Portnoy und Petrucci. Seien wir ehrlich: Symbiosen von beglückenden Melodien, jazzigen Ausflügen und dramatisch forcierten Passagen wie in "Only A Matter Of Time" oder "Learning To Live" gehören der Geschichte an. Selbst das grandiose "Metropolis Pt. 2"-Album erlaubte hieran nur leichte Reminiszenzen.

Insgesamt betrachtet, ist "Systematic Chaos" natürlich trotzdem ein gutes, bisweilen auch exzellentes Album geworden. Nicht der Höhepunkt der Bandgeschichte, aber es fährt im vorderen Drittel des Bahnhofs ein und untermauert einmal mehr den hohen Status der Band.
 
Christian Liederer
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Weitere CDs von Dream Theater:
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