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CD-Review Françoiz Breut A L'aveuglette   CD-Review ::: Françoiz Breut - A L'aveuglette

Review Françoiz Breut - A L  
Review

Françoiz Breut
A L'aveuglette
Le Pop Musik / Groove Attack
erschienen im November 2008
Alternative Rock / Chanson
 
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Bandpage

Françoiz Breut ist eine jener Künstlerinnen, deren Biographie eng mit der jüngsten Geschichte der französischen Musikszene verknüpft ist: Als in den Neunzigerjahren plötzlich eine Reihe von Musikern, wie etwa Katerine, Jérôme Minière oder Dominique A, anfingen den klassischen Chanson wieder zu entdecken und zu modernisieren, saß sie als Freundin von Dominique A in der ersten Reihe. Ihr damaliger Freund brachte sie schließlich 1997 dazu, selbst ein Album aufzunehmen, das er zum größten Teil selbst schrieb und produzierte. Für die beiden nachfolgenden Werke bekam sie Unterstützung von verschiedenen Musikern, die Stücke beisteuerten. Das Ganze ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sie es vermochte, auf der ganzen Welt Fans zu gewinnen - nicht zuletzt auch Calexico und Chris & Carla, die sogar Stücke von ihr coverten.

Das Besondere an Françoiz Breut ist sicherlich ihre Stimme - ihre Art zu Singen ist so ganz anders, als die ihrer französischen Kolleginnen - aber auch in einem internationalen Kontext gibt es keinen Vergleich. Das Gleiche gilt für ihre Musik: Anleihen von Lo-Fi, Garage, und Alternative Rock werden auf einzigartige Weise mit Chanson-Tradition vermischt, zu einem einzigartigen, sensiblen Sound.

Wirkten ihre vorherigen Alben etwas Collage-artig, so wirkt "À L‘aveuglette" wie ihr homogenstes Werk: Kein Wunder, da es sich hier um ein Album handelt, das sie komplett mit ihrer Band geschrieben und eingespielt hat. So gelingt es ihr, einen Spannungsbogen zu schaffen, der den Hörer vom ersten bis zum letzten Ton mitnimmt. Dabei lenkt sie ihre Musik in eine neue Richtung und tritt damit aufs Neue den Beweis an, dass sie eine der wichtigsten Künstlerinnen der französischen Musikszene ist.
 
Kai Prager
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Weitere CDs von Françoiz Breut:
> Ving A Trente Mille Jours


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