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CD-Review Grace Jones Hurricane   CD-Review ::: Grace Jones - Hurricane

Review Grace Jones - Hurricane  
Review

Grace Jones
Hurricane
Pias
erschienen im November 2008
Pop
 
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Bandpage

"This is my voice, my weapon of choice" - mit diesen Worten meldet sich Grace Jones nach fast 20 Jahren zurück. Schon damals, in den Achtzigerjahren, hatte Grace Jones eine Coolness, die schon fast ins Unheimliche überging - eine Waffe eben - die sie auch in einigen Filmen darstellen konnte, wie etwa als Bond-Girl in "Der Hauch des Todes" oder als Vampir in "Vamp". Neben Hits wie "Slave To The Rhythm", "La Vie En Rose" oder "I've Seen That Face Before (Libertango)" gab es auch immer wieder Coverversionen von Stücken außerhalb des Mainstreams, wie etwa "Warm Leatherette" von The Normal oder "She's Lost Control" von Joy Division, die sie damit salonfähig machte.

Nun feuert Miss Jones wieder aus allen Zylindern: Gleich das erste Stück "This Is" klingt genau so, wie man sich Grace in der heutigen Zeit wünscht: Moderne Rhythmik trifft auf ihren unverwechselbaren, coolen Sprechgesang. Mit dem Stück baut sie auch gleich eine Spannung auf, die den Hörer durch das ganze Album trägt. Auf dem Weg begegnet ihm eine große Stilvielfalt - wobei sie auch teilweise in die Achtzigerjahre abdriftet und Erinnerungen an Stücke wie "Pull Up To The Bumper" oder "My Jamaican Guy" wach ruft, und dazu einlädt, mal wieder in die alten Alben reinzuhören. Das wahre Highlight des Albums bleibt aber nach wie vor "Corporate Cannibal" - ein Industrial-esques Stück mit einem düster-unheimlichen Unterton. Natürlich hat sie auch ein paar Gäste geladen, die ihr bei ihrem Comeback unter die Arme gegriffen haben: Brian Eno sorgt für interessante Sounds und Sly and Robbie für sanfte Reggae-Beats.

In einer Zeit, in der das nächste Comeback schon an der nächsten Ecke lauert, beweist Grace Jones Stil mit einer gelungenen Mischung aus modernen Sounds und Nostalgie - ein Spagat, welcher vielen Künstlern nicht gelingt.
 
Kai Prager
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