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CD-Review ...and you will know us by The Trail Of Dead Worlds Apart   CD-Review ::: ...and you will know us by The Trail Of Dead - Worlds Apart

Review ...and you will know us by The Trail Of Dead - Worlds Apart  
Review

...and you will know us by The Trail Of Dead
Worlds Apart
Interscope / Universal
erschienen im Januar 2005
Rock
 
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Interview ::: März 2002
Bandpage

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead machen keine halben Sachen. Selbst dem ersten Satz dieser Rezension lassen sie nicht mehr als ein Drittel. Dabei ist der Bandname nicht nur einer der längsten sondern auch der sagenumwobenste. Ein - tata! - Opfer - tata! - Ritus der - tata! - Mayas soll Pate gestanden haben. Wer das nicht weiß, ist mindestens genauso beeindruckt. Das Cover des vierten Albums der Texaner Indie-Riesenrockband zeigt eine ausufernde Heldenschlacht, das Booklet keine Geringeren als Shakespeare und Bach. Es wäre doch allzu klischeehaft, wenn die alte Kompensations-Anekdote wieder mal greifen würde.

Tut sie nicht. Trotzdem ist alles halb so wild. Es ist ein überwältigender Einstieg, den die Band samt Chorgeschwader mit "Overture" hinlegt und doch pocht im Hintergrund die Hildegard-von-Bingen-Untermalung sämtlicher Kinotrailer von "Spider-Man" bis "Herr Der Ringe". Es mag eine große Geste sein, dass bei "Classic Art Showcase" Punk-Rock sich mit Klassik abwechselt, doch gute Güte, es passt einfach nicht. Dann doch viel lieber ein ganzes und ganz gelungenes Streicher-Stelldichein wie bei "Russia My Homeland" oder ein schneller Schelmentanz wie bei der ersten Single "Worlds Apart". Zerrissen zwischen einem Emopunkcore, der die verhassten Alternative-Top40-Bands nicht gerade überragt, und einer großen, fast orchestralen Rock-Opulenz, ist das Album auf die Untertöne angewiesen. Ausgerechnet die Untertöne lenken die Qualität der Platte, die ständig nachlegt mit Überbau. Leise, parallel klingende Klavierschleifen und die schwebende College-Rock-Melancholie ist es, die "Summer 91" vor einer Evanescence-Glätte bewahrt und es sind die Pausen, die "Will You Smile Again For Me?" vom Poser-Riff-Rock losreißen. "Worlds Apart" erweist sich als kontrastreiches Album, das in viele interessante Richtungen ausschlägt und doch einen dauerhaften Höhenflug nicht schafft. Zwischen Aufbruch und Standard bleibt "Worlds Apart" eine eindrucksvoll gescheiterte und symptomatische Rock-Platte unserer Zeit. "Random lost souls have asked me / What's the future of Rock'n'Roll? / I say, I don't know, does it matter?".
 
Alexander Kroll
> Alle Beiträge von Alexander Kroll
 
Weitere CDs von ...and you will know us by The Trail Of Dead:
> Festival Thyme
> Worlds Apart (2)
> The Secret Of Elena's Tomb (EP)
> Source Tags & Codes


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