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  My Secret Life ::: Eric Burdon mit J. Marshall Craig
Review

My Secret Life - Die Autobiografie
My Secret Life
Die Autobiografie
Eric Burdon mit J. Marshall Craig
Palmyra Verlag
 
Autobiografie
ISBN 3-930378-53-1, inkl. CD, 376 Seiten, 44 Schwarzweißfotos, 13,5 x 21 cm, gebunden, Eur 29,90

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Wenn es jemanden gibt, der nahezu alle Fallen und Tricks des Musikbranche kennen gelernt hat, dann ist es wohl sicherlich Eric Burdon. Jeder angehende Rockmusiker sollte einmal bei ihm nachschlagen und sich etwas über Knebelverträge und Urheberrechte erzählen lassen. Davon weiß er wahrlich ein Lied zu singen und hat es auch schon öfters getan (Eric Burdon: "Am Anfang war es tierisch", Goldmann Taschenbuchverlag, 1988). Nun also legt er mit "My Secret Life" nach und fängt ordnungshalber doch wieder von vorne an.

Dabei entpuppt er sich abermals als großartiger Chronist der Rock- und Popgeschichte (was er ebenfalls in mehreren Songs wie "Montery" oder "It`s All Meat" usw. musikalisch umgesetzt hat). Nachzulesen ist hier die Lebensgeschichte eines Sängers, der von vielen seiner Mitstreiter als einer der größten, wenn nicht sogar "bester weißer Blues-Sänger aller Zeiten" (Brian Jones) gehalten wird, bzw. wurde. Zahlreiche Hits wie "Sky Pilot", "When I Was Young", "Spill The Wine", "Tobacco Road" und natürlich "The House Of The Rising Sun", dessen tatsächliche Existenz er erst vor kurzem endlich nachweisen konnte, bilden einen großen Bereich der Legende Burdon.
Wenn jemand von Anfang an im Sündenpfuhl der Rockmusik mitmischt, dann lernt er zwangsläufig auch die anderen "Heroen" kennen: ob The Beatles, The Rolling Stones oder The Who – und muss zwangsläufig auch dabei zusehen, wie einige Kollegen vorzeitig die Bühne verlassen müssen: Janis Joplin, Jim Morrison, Brian Jones und natürlich Jimi Hendrix.
Von all diesen Begegnungen erzählt das Buch, aber auch von des Sängers seltsamen Abenteuer, wie z.B. dessen Inhaftierung in Stammheim, wo nebenan die Köpfe der RAF saßen. Ernste Geschichten, teilweise gepaart mit einer unfreiwilligen Komik, wie sie nur das Leben selbst bieten kann. Endlos sind die Anekdoten und Geschichtchen, die hier erzählt werden, bis wir in der Jetztzeit angelangt sind, nach gut 350 Seiten Rock’n‘Roll, um am Ende zu erfahren, dass es ihn, den Sänger und Shouter, immer noch gibt. Eric Burdon hat überlebt und macht immer noch das, was er am besten kann: singen.

"My Secret Life", wird durch ein Vorwort von Udo Lindenberg eingeleitet und ist mit einer Bonus-CD ausgestattet, die noch zu einem interessanten Sammelobjekt werden könnte, beinhaltet diese doch eine bis dato unveröffentlichte Version von "The House Of The Rising Sun".
Ein nicht unbedeutender Wehmutstropfen ist allerdings die holprige Erzählweise. Alterserscheinung oder Übersetzungsfehler? Beim Lesen stört es schon ein wenig.
 
Norbert Striemann

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