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  The Red Hot Chili Peppers ::: Dale Turner
Review

The Red Hot Chili Peppers - Signature Licks
The Red Hot Chili Peppers
Signature Licks
Dale Turner
Bosworth
 
Musiknoten mit CD
ISBN 0 73999 95837 9, 70 Seiten, Eur 22,95

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Letzte News ::: 15.12.2003

Mehr als ein Liebhaberbuch, mehr als ein Tabulaturbuch zum Nachspielen und mehr als eine Bandgeschichte will dieses Buch von Dale Turner sein. Es dokumentiert die konsequente Entwicklung der Crossover-Pioniere im Laufe von mehr als 20 Jahren. Von Crossover ist hier die Rede, weil die Red Hot Chili Peppers Funk, Punk, Rap und Rock, seit ihrer Gründung 1983, in eigenwillig unerhörter Weise zu einer neuen Mischung verschmolzen haben und einen eigenen Stil kreiert haben. Im Lauf der Jahre hat diese Band es mehr und mehr geschafft, die Geschmacksnerven des Publikums auf sich einzuschwören, bis sie das wurde, was sie längst ist: Eine Legende.

Was bietet dieses Buch? 70 Seiten mit Transkriptionen der Gitarrenparts ausgewählter Stücke aus den Alben "Freaky Styley", "The Uplift Mofo Party Plan", "Mother's Milk", "Blood Sugar Sex Magik", "One Hot Minute" und "Soundtracks", sowie eine CD zum hörenden Nachvollziehen. Alle Songs wurden penibelst niedergeschrieben, sowohl in Tabulatur-, als auch in Notenform. Musikwissenschaftler, die akkurate Transkriptionen von Rock-Songs suchen und sich Mühe nicht selbst machen wollen, können frohlocken. Doch dann trifft man andererseits auf eher unnötige Details, wie zum Beispiel eine Anleitung auf der CD, wie man eine Gitarre stimmt. Außerdem bleibt eine wirkliche Analyse des Sounds im Ansatz stecken. Welche Verstärker benutzen die Chili Peppers? Welche Gitarren? Welche Effektgeräte? Bei einigen Stücken wird das erklärt, bei anderen nicht. Rock-Musik lebt doch vom Sound. Ohne eine Erklärung des Equipments kann man den Sound einer Band doch gar nicht erfassen. Warum klingen Jimi Hendrix oder Neil Young so eigen, so besonders? Weil Hendrix z.B. seine Fender-Verstärker bis zum letzten Grad hochgeregelt hat, so dass Rückkopplungen entstanden, die man nicht erklären kann und die man weder in Notenform darstellen, noch nachspielen kann. Das macht die metaphysische Dimension mancher Stars aus, um mal ganz geschwollen daherzureden. Der Versuch, den Sound der Red Chili Peppers in dieser Richtung zu erklären, wird hier manchmal unternommen und man kann ihn eigentlich auch von einem Buch erwarten, das sich "Stil-Analyse" nennt. Aber dann mischt Dale Turner immer wieder die Bewunderung eines Fans in seine Schreibe und bleibt streckenweise in der Fleißarbeit der Transkription hängen.

Das Versprechen, eine Stil-Analyse der Gitarren-Techniken der Red Hot Chili Peppers zu liefern, wird hier nur zum Teil eingelöst. Wer gerne die Songs nachspielen möchte, kann das hier lernen. Doch es fehlt die eigentliche Analyse, Querverweise zu anderen Bands und der Blick über den Tellerrand in Form einer kommentierenden Distanz.

Für Fans womöglich ein Muss, mehr aber auch nicht!
 
Peter Backof

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