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  Hagar Qim ::: Werner H. Giesa und Claudia Hern
Review

Hagar Qim -
Hagar Qim

Werner H. Giesa und Claudia Hern
Heel
 
Science Fiction
SC im Schuber, 194 Seiten und ergänzende Video-Sequenzen


Die Suche nach irgendwie wieder anderen Multimedia-Formaten treibt reizvolle Blüten. Buch und ergänzendes Video sind eine dieser Spielarten, hätten allerdings nicht unbedingt sein müssen: Denn zumindest der Roman kann durchaus für sich stehen.
Mit viel Speed und Action, aber auch einer sehr klaren Vorstellung einer möglichen Zukunft erzählen Werner H. Giesa und Claudia Hern die Geschichte von Yan Cordano. Irgendwo im 27.Jahrhundert wünscht sich der heranwachsende nichts sehnlicher, als Raumschiffpilot zu werden und die Weiten des Weltraums für die katastrophal überbevölkerte und umweltverseuchte Erde nutzbar zu machen.
Das Handicap daran ist die Bauart der Raumschiffe. Teils organisch, teils mit technischen Erweiterungen ausgestattet sind diese Schiffe Lebewesen, die sich nur telepathisch lenken lassen und Cordano hat auch als Erwachsener diese Fähigkeit vorerst nicht entwickelt. Bis zum Schiffs-Stuart hat er es allerdings gebracht und als solcher muß er den Angriff einer fremden Intelligenz erleben, übersteht diesen und lenkt in einer Art Amnesie das Schiff anstelle des getöteten Piloten. Die Story gewinnt an Fahrt.
Wieder auf der Erde fühlt er sich nicht mehr recht wohl, beginnt über das fast orwellsche, totalitäre Staats-Unwesen nachzudenken und schließt sich einer Rebellengruppe an. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, steuert auf ein furioses Finale zu, läßt allerdings das Ende teilweise offen - eine Fortsetzung ist zu erwarten. "Hagar Qim" kann allerdings auch für sich stehen und ist als Auftakt einer möglichen Serie durchaus eine abgeschlossene Episode.
Natürlich kommen auch einige schöne, und weil's modern ist, kampfkräftige Frauen ins Spiel, viel Technik und Action sind angesagt und auch die Gesellschaftskritik, das Salz in der SF-Suppe, kommt nicht zu kurz.
Spannend und abwechslungsreich schreiben der Perry Rhodan-Autor und die Chefredakteurin von Space View sich durch eine plausible Zukunft, in der im Nebensatz auch die Vernetzung zu Perry Rhodan nicht fehlen darf (siehe Youghal-Vurguzz). Zwischen harter SF, Agenten-Story und Abenteuer haben sie die knapp 200 Seiten um einige Video-Sequenzen (von Tobias Richter) mit Bauplänen und wenigen Schlüsselszenen ergänzt und lassen auch das Gefühl nicht zu kurz kommen.
Zusammen mit dem Video scheint der Preis für den Papp-Schuber gerade noch vertretbar und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Ein gelungener Auftakt.
 
Dirk Jessewitsch

  Werner H. Giesa und Claudia Hern bei ebay

 

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