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  Neil Young ::: Alexis Petridis
Review

Neil Young - The Music Maker
Neil Young
The Music Maker
Alexis Petridis
Hannibal Verlag
 
Biografie
184 Seiten, ISBN 3-85445-189-X, Eur 10,50

> Buch-Preisvergleich

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Letzte News ::: 04.07.2008

Neil Young ist jemand, der immer das tut, was er will - oder eher, wozu er von seiner eigenen Kreativität getrieben wird, wenn man der Zusammenfassung seines bisherigen Lebens und Schaffens in diesem Buch glauben darf.
Und das darf man, denn Autor Alexis Petridis gilt als verdienter Musikjournalist für englische Magazine wie Mojo, The Face, Mixmag und vor allem das wunderbare Q. Entsprechend ist auch der Biografie-Teil mit seinen knapp 70 Seiten gründlich, aber nicht zu detailliert gehalten, wie ein guter, etwas längerer Artikel eben.
Darin entsteht der Eindruck des rastlosen Neil Young, der sich wieder und wieder in Bandprojekte stürzt, um dabei doch immer Einzelkünstler - und -gänger - zu bleiben. Von Buffalo Springfield über die nicht mehr zu zählenden Crosby, Stills, Nash & Young-Reunions bis zu Crazy Horse und schließlich Pearl Jam ist es doch immer Young, der mit seinen des öfteren nicht mehr nachzuvollziehenden Schritten in die jeweils exakt andere Richtung nicht nur sein eigenes Schaffen maßgeblich beeinflusst: Die Huldigungen reichen von Johnny Rotten über Sonic Youth und den Flaming Lips bis natürlich zu den Grunge-Bands, deren Karohemd-und-kaputte-Jeans-Stil ebenfalls von Young vorweg genommen wurde.
Dabei bewegt sich auch Young zuweilen in Territorien, die man ihm zunächst gar nicht zutrauen würde: Ein Motown-Intermezzo, Kraftwerk-Mitglied Karl Bartos mit Young auf dessen Veranda oder auch das Eintreten für Präsident Reagans zur Zeit wieder hochaktuelles SDI-Hirngespinst gehören zu den skurrileren Momenten.
Dennoch: für eingefleischte Fans gibt es hier wenig Neues. Das Buch ist mit seiner Biografie und dem im Vergleich recht ausführlichen Diskografie-Teil, in dem die meisten der Songs auf seinen über 40 Alben behandelt werden, sowie einer abschließenden Analyse seines Einflusses auf die Rockmusik der freien Welt wohl eher für die gepflegte Rock-Nachschlage-Bibliothek gedacht und erfüllt als solches absolut seinen Zweck.
Ein Buch, das daher wohl nichts für Neil Young wäre: Denn leicht gemacht hat er es sich nie.
 
Daniel Giebel

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